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9 Friedensallee
Hamburg, HH, 22765
Germany

+4940/3904606

Szenerestaurant in einer alten Schiffsschraubenfabrik in Hamburg. Stadtbekannte Pizza und Gerichte einer international und modern geprägten Küche.

Location

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Name *
Name

Location

Restaurant Eisenstein
Friedensallee 9
22765 Hamburg

☏ 040 / 390 46 06

Open

11:00-1:00 Uhr

Küche

Mo-Sa 12:00-16:00 & 18:00-23:00; So 10:00-15:00 & 17:00-23:00 Uhr

Brunch

So u. Feiertag 10:00-15:00 Uhr

Pizza

Mo-Do 12:00-23:00 Uhr; Fr & Sa bis 24:00 Uhr; So 13:00-23:00 Uhr

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24/7 Parken

Parkhaus Zeisehof
Friedensalle / Ecke Behringstraße
Einfahrt über Behringstraße

Rundblick durch das Restaurant Eisenstein. © Einsdreiviertelfilms

 

Ottensen

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Der Stadtteil

... heißt Ottensen, das zu Altona gehört (seit 1889), welches wiederum 1937 in die Stadt Hamburg eingemeindet wurde. Im 19.Jahrhundert war die Gegend keineswegs so besiedelt und städtisch wie heute, damals war die Abstufung zwischen dem Dorf Ottensen, der unter dänischer Verwaltung stehenden Stadt Altona (bis 1864) und der Stadt Hamburg noch klar gezogen, politisch wie landschaftlich.


Das Dorf Ottensen lag sehr verkehrsgünstig - direkt neben dem Eisenbahnknotenpunkt der Altona-Kieler Verbindung, die 1844 eröffnet wurde. Die Schienen erstreckten sich ab 1866 nach Hamburg, und so war auch der Anschluss an die Berliner Strecke geschaffen.


Einen weiteren Transportweg für die Vielzahl der Waren, die hier hergestellt wurden und die in die Welt sollten, bot natürlich der große Strom der Elbe: der Hafen in Neumühlen, unterhalb Altonas gelegen und in den 1870er-Jahren erheblich ausgebaut...

Die Industialisierung zeigte sich besonders in Ottensen, das Altona am nächsten liegt. Hier siedelten sich vor allem Glashütten und Tabakverarbeitung an, die „Piependreiher“ genannten Zigarrendreher arbeiteten meist in Heimarbeit.

Ab 1865 kamen dann Eisen- und Metallindustrie (Gießereien, Maschinen-, Dampfkesselbau) dazu, Nahrungs- und Genussmittelproduktion..."

– Propeller des Fortschritts.
Die Zeises in Hamburg-Altona, von Anne Mahn, Hrsg. vom Altonaer Museum.
ISBN 978-927637-50-4

Die Zeises

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Die Zeises, das hat einen Klang wie die Guldenburgs oder die Buddenbrooks, und tatsächlich ist der Name auch Begriff und Marke. Zeise steht beispielhaft für Aufstieg und Niedergang einer Industriellenfamilie im 19. und 20. Jahrhundert und eines international bekannten Produktes, das den Namen Altonas über die Meere der Welt trug: Schiffschrauben von Zeise!

Die junge Generation freilich wird nur noch von den Zeisehallen wissen, einem beliebten Treffpunkt, wo in der neu genutzten Ruine der einstigen Werkhallen ein kulturelles Zentrum entstanden ist, ein Kulturpunkt im quirligen Ottensen...

...in den 1950er- Jahren umwehte „Zeise“ eine seltsame, geheimnisvolle Aura mit Begegnungen fast übernatürlicher Art auf dem Schulweg durch Ottensen.

Mitten durch die Straßen dieses zum Industrieort und Arbeiterviertel mutierten holsteinischen Dorfes führten eiserne Gleise aus dem Werkstor zum Altonaer Bahnhof. Wenn diese Pforte sich auftat, erschien als Erstes ein Mann mit einer roten Flagge zur Warnung und Ankündigung eines seltsamen Aufzuges, einer winzigen Zugmaschine vor breitem Tieflader, der ein gold glänzendes wie aus einem Sternenhimmel gefallenes vierflügeliges Gebilde trug, einen Schiffspropeller, der, dort in den Hallen erdacht, berechnet, geformt, gegossen und zu Hochglanz geschliffen, nun ihrem Bestimmungsort entgegenrumpelte; im Schritttempo, mit Fahnenträger, eine wiederkehrende Zeremonie, die den damaligen Fahrverkehr und die Schuljugend zum Einhalten und ehrfürchtigen Staunen zwang."

– Propeller des Fortschritts.
Die Zeises in Hamburg-Altona, von Anne Mahn, Hrsg. vom Altonaer Museum.
ISBN 978-927637-50-4